
Sonntag, 16. November 2025
Letzte Änderung: 30. Dezember 2025
Mit dem Thema Blickwinkel ging das diesjährige Herbstkonzert als eines der erfolgreichsten Konzerte des Blasorchesters Salinia vorläufig in die Geschichte ein. Im Gegensatz zum Jahr 2023 Salinia und die Wunderlampe, waren dieses Mal beide Konzerte im Vorfeld schon ausverkauft. Dies spricht natürlich für die kontinuierliche musikalische und auch personelle Weiterentwicklung des Orchesters. Die Perspektiven waren sehr vielfältig. Mit dem Eröffnungsmarsch Höhenflieger blickten wir auf die mutige Entschlossenheit etwas zu erschaffen, um sich hinterher an der Schönheit des zurückgelegten Weges zu erfreuen. Mit der Polka Sternengucker, betrachteten wir die Welt aus den Augen der sogenannten Sternengucker Babys, um mit Jürgen Malterers Walzer einen Blick zurück zu wagen. So zog sich das Thema Blickwinkel als roter Faden durch das gesamte Programm. Bei In the Air Tonight von Phil Collins wurde die Perspektive auf die Musik selbst, durch eine Symbiose aus drei Coverversionen und dem Original, verdeutlicht. Von der sehr ruhigen Version von Sierra Eagleson bis hin zum brachialen Finale der Band Nonpoint war die musikalische Bandbreite innerhalb eines Songs hier sehr breit gefächert. Weitere Blickwinkel ergaben sich auf schrullige Piraten, einen Blick in den Spiegel oder die Entwicklung des Orchesters, dargestellt durch das Medley Let me Entertain you.
Den Höhepunkt bildete aber sicher die Geschichte um den Laubenpichler. Musikalisch veranschaulicht durch eine Trilogie aus den Stücken Wind on the Hill von Nayoda Wada, Mount Everest von Rossano Galante und dem fulminanten Abschluss mit Stairway to Heaven von Led Zeppelin. Die dargebotenen Perspektiven reichten von Hoffnung, Tatendrang über Wagemut bis hin zu Wahnsinn, Unverständnis, Tod und Verzweiflung. Bis zum Ende bot das Programm mit Stücken wie Hoch Habsburg, Eine letzte Runde, Abendmond oder dem Astronautenmarsch, einen sehr weiten Blickwinkel auf die Vielfalt der Musik, die so vielfältig war, wie die Musiker im Orchester - mit einer Generationsspanne von 12 bis 68 Jahren - sind.
Die daraus resultierenden Emotionen, dargestellt durch einen Klangkörper, bedacht mit frenetischem Applaus, gekrönt durch überraschend viel positivem Feedback und lautstarker Forderung nach mehreren Zugaben. Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Blasorchester Salinia ist auf einem guten Weg, aber es ist noch nicht am Ziel und man darf gespannt sein was da noch kommt.
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