Biker machen Blasmusik 2005
Blasende Biker zu Gast in Siershahn

Vom 10. - 12. Juni fand in Siershahn im schönen Westerwald das 16. Biker machen Blasmusiktreffen statt, und es war wiedermal grandios. Diesmal war der Weg für uns nicht ganz so weit, wir hatten nur 430 Km zu fahren bis nach Siershahn. 430 Km die sich natürlich mal wieder voll und ganz gelohnt haben. Wiedermal waren die Biker zahlreich erschienen um zusammen zu Musik zu machen, Motorrad zu fahren und kräftig zu feiern.

Wir sind recht früh angekommen und hatten dadurch noch Gelegenheit uns mit selbstaufblasenden Luftmatratzen zu versorgen. Wir dachten wir wären diesmal schon recht gut ausgestattet, allerdings belehrten uns die Herren mit Hanauer Kennzeichen eines besseren. Nachdem diese einen Zeltplatz ausfindig gemacht hatten, schafften sie soviel Krempel aus dem Begleitanhänger dass wir aus dem Staunen gar nicht mehr rauskamen. Gasgrill, Bierzeltgarnitur sogar ein Kühlschrank war dabei. Ob das nicht ein bisschen viel Aufwand ist für die 2 Tage?

Um zum Festplatz zu kommen mussten wir einen kurzen aber beschwerlichen Anstieg auf uns nehmen, und wurden oben mit einem kalten Getränk der Hacheburger Brauerei belohnt. Außerdem stellten wir fest dass die Siershahner wohl einen Vertrag mit Petrus abgeschlossen haben müssen, denn die ganze Veranstaltung sollte sich im Freien abspielen, nur die riesige Bühne war überdacht. Aufgrund der unzuverlässigen Wettervorhersagen ein gewagtes Unterfangen.

Biker machen BlasmusikDer Freitag Abend stand natürlich ganz im Zeichen der Wiedersehensfreude, schließlich hat man sich 1 Jahr lang nicht mehr gesehen und hatte auch dementsprechend viel zu erzählen. Musikalisch wurde der Abend von der "Chaostruppe" des Musikvereins Siershahn eröffnet, und ich muß sagen ich war schwer beeindruckt. Nicht umsonst ist der Musikverein Siershahn eines der größten Oberstufenorchester in der Pfalz, aber was die 14 Leute da ablieferten war so gut das ich Angst habe irgendwann mal dem gesamten Musikverein über den Weg zu laufen, sollte das passieren werde ich meine Trompete wohl an den Nagel hängen :)

Egerländer MafiaNach der "Chaostruppe" trommelte Bernd seine Egerländer-Mafia zusammen, die querbeet aus den gesamten anwesenden Musikern bestand. Nur die Es-Klarinetten waren nicht anwesend was aber meiner Meinung nach nicht weiter schlimm ist ;). Die Mafia spielte die meisten Hits der Blasmusik-Szene und bekam dafür viel Beifall, getanzt wurde auch und der Abend schien immer lustiger zu werden. Später lief dann noch Musik vom Plattenteller, aber was mit Robbie Williams recht vielversprechend begann endete in einem "Greatest Hits of Höhner". Daraus resultierte eine geheime Untergrundaktion die sich voll und ganz der "entkölschung" dieses Festes verschrieben hatte. Bootsmann und Yvonne hatten sich bereit erklärt den Abend wieder etwas bessere Musik zu gönnen und nahmen die Bedienung des CD-Players selbst in die Hand. Obwohl Bootsmann ein paar mal zuviel auf den Open/Close Knopf drückte, wodurch eine merkliche Pause entstand, störte es anscheinend niemanden das es jetzt keine Höhner mehr zu hören gab, vielmehr waren sogar einige Beifallsbekundungen zu hören.

Am nächsten morgen wollte unser Tubist partout nicht mehr leben, er klagte über Übelkeit und Sodbrennen, was er auf den überzogenen Genuß von Hacheburger Weizenbier zurückführte. Wir gingen dennoch zum Frühstück und überließen ihn seinem Schicksal. Nach dem Frühstück stand dann endlich die Verständnis-Probe an. Neben den üblichen Hits wie Hoch Heidecksburg, In Junkers Kneipe, Bad, Just a Gigolo und natürlich Textilaku gab es dieses Jahr auch wieder was neues zu proben. Frank Gerstbrein arrangierte das Lied "Beinhart" von Werner Brösels Hausband "Torfrock" für die Bikerblasmusik und nach zweimaligen spielen waren auch alle fit.

Am Nachmittag stand die Ausfahrt auf dem Programm. 160 Motoräder nahmen daran teil und man kann sich vorstellen das die Schlange einem schier endlos erschien. Wir haben beim Start zwei kurze Videos mit unsere Digicam gedreht, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Ausfahrt Teil 1 (ISDN ca. 1 MB)
Ausfahrt Teil 1 (DSL ca. 5 MB)
Ausfahrt Teil 2 (ISDN ca. 800kb)
Ausfahrt Teil 2 (DSL ca. 4 MB)

Nach dem obligatorischen Kuchenbuffet begaben wir uns dann langsam aber sich wieder zum Festplatz am Wasserturm um uns für das Konzert vorzubereiten. Gegen 19.30 Uhr begannen wir dann auch und das Highlight des Konzertes war natürlich das Alphornsolo von Eddie, aber auch "Beinhart" hat mit Überraschungssängerin "Beate" echtes Hitpotential. Für mich immer wieder ergreifend der Marsch "Textilaku" von dem ich dann auch ein Video aufgenommen hab. Der Dirigent der auf dem Video zu sehen ist heißt Martin und ist als Geburtstagskind von Ralf dazu eingeladen worden diesen Marsch als Gastdirigent zu dirigieren. Leider ließ es die Speicherkarte nicht zu das gesamte Lied aufzunehmen, so daß nur das Trio zu hören und zu sehen ist. Die Datei ist recht groß da das Video ca. 1.20 Minuten lang ist.

Textilaku (ISDN ca. 3 MB)
Textilaku (DSL ca. 13 MB)

Das Konzert endete mit dem Stück Hölle, Hölle, Hölle von Wolle Petry, nicht aber bevor Michaela aus Kirchhausen den Hit "Er gehört zu mir" von Marianne Rosenberg zum besten gab. Alles in allem ein geiles Konzert mit einem 177 Personen starkes Blasorchester.

Der Samstagabend endete ähnlich wie der Freitagabend, nur etwas später und das obwohl es viel kälter war. Ich für meinen Teil freu mich schon wieder auf nächstes Jahr, wenn es am 1. und 2. Juli in Heilbronn-Kirchhausen wieder einmal heißt "Biker machen Blasmusik".

Von hier aus noch mal ein dickes Lob an die Siershahner die uns vorzüglich bewirtet haben. Vielen Dank auch an Ralf Denninger und Frau, sowie Klaus Bauer für die Organisation dieser genialen Veranstaltung.

Links:
Mehr Fotos in der Gallerie
Musikverein Siershahn
Musikverein Heilbronn-Kirchhausen

Im übrigen haben wir auch ein Gästebuch in das ihr ruhig mal was rein schreiben könnt, auch negative Kritik ist in diesem Punkt geduldet (Wenn wir gut drauf sind). Zum Gästebuch


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