Adventure! - Noten für Blasorchester

Adventure! Cover

Komponist: Markus Götz
Arrangeur: Original
Grad: Schwer
Spielzeit: 07:00 min
Bei Salinia seit: 6.4.2019
Preis: 100.00 €

Jetzt bestellen

Downloads
Andere Downloads

Informationen zu Adventure!

Adventure! Eine fiktive Filmmusik für einen Abenteuerfilm. Die Musik lässt Spielraum für die eigene Imagination des Publikums. Markus Götz legt mit Adventure! wohl sein erfolgreichstes Stück vor. Kein Wunder, bedient er sich doch zahlreicher erfolgreicher Muster der Blasorchester Literatur was aber nicht abwertend gemeint ist. Adventure! ist eigenständig genug um zahlreiche Konzerte mitzugestalten und klingt dennoch vertraut und prägt sich schnell als Ohrwurm ins Gedächtnis von Musikern und Publikum ein. Das ist auch wichtig wenn man sich seinen eigenen Film dazu erdenken möchte.

Die grundlegende Geschichte ist schnell erzählt, der Held tritt auf die Bühne zu den pompösen Orchesterklängen und eilt ins Gefecht (mit was auch immer) nach seiner Heldentat ereilt ihn die Liebe einer liebreizenden Dame bevor er wieder aufbricht um noch energischer denn je die Welt vor Bösewichten, Drachen, Kobolden oder anderem Leid zu bewahren.

Adventure! kann als Hintergrundmusik zu einem Piratenfilm, einem Ritterepos, einer Reinkarnation von Indiana Jones oder sogar als Ersatz für den Film "Jagd auf Roter Oktober" her genommen werden. Der Phantasie des Publikums sind keine Grenzen gesetzt, man muss nur die Augen schließen und in seine eigene kleine Abenteuerwelt eintauchen.

Spielbarkeit

Der Schwierigkeitsgrade ist manchmal irreführend. Heimtückisch ist das Werk von Markus Götz. Oft wird es in der Mittelstufe eingeordnet, aber die recht hohen Tempi verlangen schon einiges von den Musikern. Ab dem Allegro Dramatico mit 130 bpm ist nämlich Schluss mit der erhabenen Ankunft des Ritters, alles was gerade noch gut von der Hand ging artet langsam in Stress aus, gefolgt von einem Teil in klingen Ges-Dur der den ein oder anderen Musiker schon mal auf dem falschen Fuß erwischen kann.

Der Andante sostenuto Teil verlangt eine feinfühlige Behandlung der Dynamik um seine volle Wirkung zu entfalten, hier kann das Orchester tiefer in Intonation und Schwellendynamik eintauchen und auch viel lernen. Die Soli im Euphonium und auch die Arpeggios erfordern einen flexiblen Ansatz, wer hier seine Naturtonbindungen fleissig geübt hat ist klar im Vorteil. Zum Ende hin wird es dann wieder sehr dramatisch und schnell. In einem Höllentempo treibt der Ritter seine Posaunen und Euphonien vor sich her.

Man kann die schnellen Phasen natürlich auch etwas langsamer nehmen, dann ist das Stück auch gut in die Mittelstufe einzuordnen, verliert aber auch etwas an Dramatik. Bei Einhaltung der Tempi ist das Stück aber, wie bei Rundel beschrieben, in der Mittel bis Oberstufe schon sehr gut aufgehoben.