Die größten Hits arrangiert von Wolfgang Wössner

Peter Maffay! - Noten für Blasorchester

Peter Maffay! Cover

Komponist: Peter Maffay
Arrangeur: Wolfgang Wössner
Grad: Mittelschwer
Bei Salinia seit: 6.4.2019

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Inhalt Peter Maffay!
Allgemeine Infos
Spielbarkeit

Informationen zu Peter Maffay!

Peter Maffay hat weit über 30 Studio Alben seit 1970 veröffentlicht. Gleich die erste Single "Du", war ein Riesenerfolg. Unzählige Charthits pflasterten seitdem seinen Weg und mit der Tabaluga Serie für Kinder setzte Maffay dem ohnehin schon großen Erfolg noch eine Krone drauf. Mit 15 Nr. 1 Alben ist er der mit Abstand erfolgreichste Künstler in den deutschen Album Charts. In der Liste der Top 10 Alben rangiert er hinter James Last und den Rolling Stones auf Platz 3. 

Die Zusammenstellung für Blasorchester, von Wolfgang Wössner, kann man nur als gelungen bezeichnen. Das Stück fängt mit Sonne in der Nacht sehr spektakulär an und bietet einen standesgemäßen Opener der das Publikum gut auf die folgenden Stücke einstimmt. Mit So bist Du, Und es war Sommer und Du, hangelt sich das Arrangement zu Eiszeit, ein absolutes Highlight das für Gänsehaut pur sorgt um dann mit dem Megahit "Über sieben Brücken" den besten Abschluss zu finden den ein Maffay Medley überhaupt haben kann.

Inhalt

Sonne in der Nacht
So bist Du
Und es war Sommer
Du
Eiszeit
Über sieben Brücken

Ein sehr gelungenes Arrangement mit einer tollen Zusammenstellung. Viele Medleys gibt es ohnehin nicht. Leider fehlt mit Nessaja einer der großen Hits von Maffay, aber das Stück ist auch als Einzeltitel für Blasorchester sehr gut von Kurt Gäble in Szene gesetzt worden.

Vielleicht mal eine kleine Bitte an die Verlage. Solch tolle Arrangements können auch ein schönes individuelles Cover vertragen. Die Einheitscover sind zwar recht ansprechend aber haben keinen großen Wiedererkennungswert.

Spielbarkeit

Wie für Wössner typisch, ist das Stück für die Trompeten sehr anstrengend. Immer wieder jagt das Arrangement die Trompeter über das System. Es scheint als ob er eine Vorliebe für die hohen Trompetentöne hat. Auch die Klarinetten sind oft sehr hoch das verlangt vom Musiker schon eine gewisse Übung und eine gute Kondition. Im Endeffekt sind ja auch noch andere Titel im Programm.

Außer der Höhe ist auch der Übergang zu Eiszeit recht tricky und man sollte sich hier schon die Zeit nehmen das Tempo aus dem 6/8tel Takt sauber in den 4/4tel Takt zu übertragen. Man kann sich da durchmogeln, aber mit etwas Konzentration kann man hier wirklich eine schöne Atmosphäre schaffen.

Alles in allem ist ist das Stück eher Grad 3+ als 3, aber diese Abstufungen machen viele Verlage ja nicht. Aufgrund der dauerhaften Höhe in den Trompeten und auch den für Euphonien recht hohen Stellen am Ende, die nach 7 Minuten dann nochmal eben das c''' im ff raushauen müssen, ist es doch eher in der gehobenen Mittelstufe anzusiedeln. Für uns nicht das erste Mal das sich ein Wössner Stück als schwieriger entpuppt als es angegeben ist.