Kein schöner Land - Noten für Blasorchester

Komponist: Gerald Oswald
Arrangeur: Original
Grad: Mittelschwer
Spielzeit: 04:30 min
Bei Salinia seit: 24.4.2019

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Inhalt Kein schöner Land
Allgemeine Infos
Spielbarkeit
Liedtext

Informationen zu Kein schöner Land

Die Melodie von Kein schöner Land basiert auf einer Volksweise aus dem 18. Jahrhundert, die von Wilhelm von Zuccalmaglio bearbeitet und mit einem eigenen Text versehen im Jahr 1840 veröffentlicht wurde. 1884 fand das Lied eine weite Verbreitung durch das "Preußische Soldatenliederbuch" und nach 1918 durch die Wandervogelbewegung. Heute ist Kein schöner Land eines der bekanntesten deutschen Volkslieder.Das Lied erzählt von einer Gruppe von Freunden, die in froher Runde des Abends singen und, in der Hoffnung auf weitere solcher Runden, sich gegenseitig eine gute Nacht wünschen.

Aufgrund des Textes ist das Lied auch bei Abschlussrunden bei Hochzeiten und anderen Festen ein häufig gespieltes Lied, hierzu werden meist Kerzen auf die Tanzfläche gestellt, die letzten Gäste bilden einen Kreis um die Kerzen herum und nehmen sich gegenseitig bei der Hand und intonieren dann das Lied "Kein schöner Land" mit generell nur 4 Strophen. Eine 5. ergänzende Strophe (siehe unten "Liedtext zu kein schöner Land") ist später dazu gekommen.

Die Bearbeitung von Gerald Oswald beginnt mit einer abendlich ruhigen Stimmung. Das Thema kommt dann in verschiedenen Instrumentierungen und in variierter Form mehrmals vor. Nach einem Grandioso läutet die Komposition schließlich die Abendruhe ein. Gerald Oswald hat aus dem Lied eine eigenständige Interpretation geschaffen, die zum mitsingen nicht unbedingt geeignet ist, dennoch ist das Lied über die gesamten viereinhalb Minuten deutlich zu erkennen. 

Spielbarkeit


Liedtext zuKein schöner Land

Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden
wohl unter Linden
zur Abendzeit, Abendzeit. 

Da haben wir so manche Stund'
gesessen wohl in froher Rund'
und taten singen;
die Lieder klingen
im Eichengrund.

Daß wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
er hat die Gnad'.

Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht!
In seiner Güten
uns zu behüten
ist er bedacht.

Ihr Brüder wißt, was uns vereint,
eine andre Sonne hell uns scheint;
in ihr wir leben,
zu ihr wir streben
als die Gemeind'.