Schladen 2018 – wir waren dabei!
Ach ja, und das Ergebnis zur Abstimmung des Registers des Jahres!!!

Alle Jahre wieder fährt Salinia auf große Fahrt Wangerooge, Deggendorf, Passau, Meißen, Tulsa (Oklahoma), Plön, Zingst, Rügen usw. und dieses Mal ging es in den Harz, genauer gesagt nach Thale ins schöne Bodetal.  

Die Fahrt war einfach der Hammer, hammermäßig organisiert mit einem Hammer Orchester und einem noch hammermäßigeren Fanclub an Bord und den hammermäßigsten Busfahrer den man nur engagieren kann. 

Nebenbei hatten wir auch noch einen Fotowettbewerb der das Register des Jahres küren soll, das Ergebnis erfahrt ich auch in diesem Artikel.

Am Freitag den 29. Juli hieß es wieder, Salinia on Tour und um halb neun ging die Fahrt mit dem weltbesten Busfahrer wo gibt, Ritchie, gen Harz. Seit wir auf den engen Gebirgsstraßen in Deggendorf/Eidsberg seine Fahrkünste am Hang begutachten konnten, vertrauen wir nur noch auf ihn, es gibt halt keinen besseren. Wie auf Salinia Touren mittlerweile üblich gab es auch Frühstück, diesmal in Wattenbüttel auf dem Rastplatz. Der erste richtige Stopp war auf der Schlangenfarm in Schladen, alle Mitreisenden hatten genug Zeit die Farm zu erkunden und sich die teils giftigen Reptilien auch mal aus der Nähe anzuschauen. Um halb eins hieß es dann ran an die Instrumente, denn es war Zeit für das erste Konzert. Umziehen brauchten wir uns nicht denn es war ausgemacht, dass es in zivil stattfindet, was uns bei den sehr sommerlichen Temperaturen auch sehr entgegen kam. Das doch sehr freundliche Wetter verannlaste unsere Fans dazu, die Zeit unter Sonnenschirmen zu verbringen und kühle Getränke zu sich zu nehmen. (50 Liter wurden verbraucht was einen ungefähren Verbrauch von 25 Liter pro Stunde bedeutet).

Im Laufe des Konzerts und Eifer des Gefechtes entstand der Ausruf „Schladen 2018 (zwanzichachtzehn) – wir waren dabei!“, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Fahrt durchzog.

Nach dem Konzert ging die Reise weiter und der Bus trug uns zu unserer Jugendherberge nach Thale, auch hier waren die Abgründe steil und die Straßen eng, aber wir haben ja den Busfahrer unseres Vertrauens dabei. Nach dem beziehen der Zimmer, teilweise bis in den 3. Stock ohne Lift, ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Grillen, kühlen Getränken wie Bier, Radler, Whisky und Cola ausklingen. Zu dem entstand dort die Idee des Fotowettbewerbes, dessen Sieger am Sonntag (8.07.) gekürt wird. Ja und das Sieger-Register ist das Posaunenregister. Mit 28% setzten sie sich knapp aber deutlich vor den Tenören und Baritönen mit 18% durch. Auf dem dritten Platz landete das zweisame Saxophonregister mit 15%. Hier das Siegerfoto

Register des Jahres

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 7 Uhr und es hieß, fertig machen, frühstücken und ab zur Okertalsperre. Dort haben wir eine Rundfahrt auf dem Stausee gemacht und einiges über das dort verschüttete Dorf Schulenberg erfahren. Verzaubert von der romantischen Schiffsfahrt setzen wir unsere Reise nach Goslar fort. In Goslar war übrigens gerade Schützenfest und wir warteten erstmal gespannt auf den Schützenumzug. Der ähnelte zwar mehr einem Karnevalsumzug, war aber doch recht unterhaltsam und lehrreich, denn es war schon recht interessant zu sehen nach welcher Musik man so maschieren kann, mal schauen ob die musikalische Leitung hier Ideen für die nächste Schützenfest Saison gefunden hat. Nachdem die ganzen Wagen die Stadt durchquert hatten, lag es in unserer Hand, das Interesse der Zuschauer auf dem Marktplatz zu wecken. Bei traumhafter Kullisse und Akustik saßen unsere Fans in allen Kaffees und Restaurants rund um den Marktplatz herum. Wir durften sogar dezent Geld einsammeln, also schickten wir das dezente Reisemitglied mit einer Kiste durch die Zuschauerreihen. Dabei ergab es sich aber das sie alle Zuhörer für den nächsten Tag nach Bad Harzburg statt nach Braunlage schickte, ob das nun böse Absicht oder eine schusselige Verwechslung war bleibt im unklaren, im Endeffekt zählte aber nur der schnöde Mammon den sie einsammelte und der war mehr als beachtlich.

Nach dem Konzert haben wir gemeinsam in dem Restaurant der „Butterhanne“ gegessen wobei die Harzer Spezialität „Blaubeerschmand Schnitzel“ von vielen verkostet und mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. In Thale zurück wiederholten wir wegen des großen Erfolges nochmal das Programm vom Vorabend mit gleicher Getränkekombination.

Am Sonntag hieß es gleich morgens Sachen packen, denn dies war leider schon der Abreisetag. Nichtsdestotrotz stand noch einiges auf dem Programm, denn es ging zum berühmt berüchtigten Hexentanzplatz. Mit Sommerrodelbahn, schaurigen Geschichten, schwindelerregender Höhe und tollen Aussichten. Es gab verschiedene Möglichkeiten den Hexentanzplatz zu erreichen, allen gemein war, dass die Abfahrt des Busses vom Hexentanzplatz um 12:30 Uhr stattfinden sollte. Bis dahin mussten wir also da sein und uns war freigestellt wie wir dort hinkommen. Es gab drei Möglichkeiten, der Bus fuhr um 9.30 Uhr hoch zum Tanzplatz, man hätte wandern können oder die Seilbahn, mit Glasböden, nutzen können. Alle Möglichkeiten wurden in Erwägung gezogen. Um halb eins ging es dann nach Braunlage, um dort das letzte Konzert im Kurpark zu spielen. Aber Moment, unsere geldsammelnde Reisebegleitung hatte doch allen erzählt wir würden in Bad Harzburg spielen? Ohje, also in Zukunft ist Bad Harzburg das neue Braunlage, wenn ihr versteht, was wir meinen. Der Kurpark entpuppte sich als atemberaubender Spielort mit toller Freiluftbühne und unzähligen kleinen Sitzbänken die in diversen Stufen rund um die Bühne eine Art Tribüne bildeten. Einfach nur toll. Nach dem Konzert sind einige noch auf Nahrungssuche gegangen, andere vertrieben sich die Zeit mit chillen bevor wir dann Richtung Heimat fuhren.

Es war ein wirkliches Hammer-Wochenende was viele am liebsten am folgenden Wochenende gleich wiederholen würden und somit geht ein hammermäßiges Dankeschön an die Reiseleitung, ihr wart der Hammer!

 


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