Dorffest in Unterlüss

Unterlüss ist immer bekannt für ein dankbares Publikum, kalte Getränke und eine kaputte Tuba. Diesmal hat die Tuba gehalten aber sonst blieb alles beim alten.

Mit 10 Leuten waren wir mal wieder sehr schwach besetzt. Etwas später kam Phillip dann noch dazu, was die anderen ärgerte, da ab 11 Leuten das Geld in die Orchesterkasse geht und nicht an die Musiker ausgezahlt wird. Eigentlich hätten wir uns in Unterlüss auch ein Zimmer mieten können, schließlich waren wir ein paar Tage vorher schon zum Schmalzbrotessen am gleichen Ort. Es war diesmal zwar mehr Publikum, die Stimmung war beim vorigen Auftritt aber um einiges besser. Vielleicht lag es ja auch daran das die Unterlüsser uns schon zur Genüge kannten, wie auch immer wir gaben trotzdem unser Bestes.

Nach wiedermal etwas verspätetem Start mussten wir in kürzester Zeit zu den Klängen eines Alleinunterhalters (der meiner Meinung nach sehr laut war) unsere Klamotten aufbauen. Dies war wie immer in 10 Min. erledigt und das Konzert konnte pünktlich um 14.00 Uhr beginnen. So ein Orchester von 10 Leuten sieht auf so einem großen Platz doch recht kläglich aus, wenn man jetzt noch bedenkt das wir eigentlich 21 Leute haben ist das noch kläglicher. Aber geklungen hat es ja dann doch ganz gut, außerdem war das Publikum ja auch nicht so zahlreich wie in den Jahren davor.

Unser Programm begann mit der Amsel Polka. Normalerweise ist ja "Musik ist Trumpf" unser neues Anfangsstück (schönen Gruß an das JBO Meissen) aber mit der Besetzung kaum möglich. Der Rest des Programms sah ähnlich aus, hauptsächlich Polkas, Märsche und ein paar von unseren wenigen Walzer. Schön ist es an solchen Tagen mal wieder Stücke zu spielen die sonst nicht zum Zuge kommen. So konnten wir mal wieder eine Polka aus unseren Anfangstagen zum Besten geben. Allerdings erst nachdem wir das Notenblatt vom Staub der Jahrhunderte gesäubert hatten. Rundum kann man aber feststellen das wir auch mit 11 Leuten immer noch in der Lage sind ein gutes Konzert abzuliefern. Es zählte zwar nicht zu den besten, aber auch nicht zu den schlechtesten.

Phillip (Foto) kam übrigens Mitte der ersten Hälfte dazu, und wird hier als mahnendes Beispiel abgelichtet. Ich werde mir noch irgendwas einfallen lassen um die Verspäteten besonders auf unserer Internetseite hervorzuheben. So eine Art öffentlicher Pranger oder so. Um 15.30 Uhr nach den obligatorischen 3 Abschluss Stücken kam dann auch schon wieder das Ende, und unsere Auftraggeberin lud uns noch zu einem Glas Wein ein. Danach fuhren wir zurück zum Übungsraum, wo wir uns noch das ein oder andere Beratungsbier genehmigten. Bleibt nur zu hoffen das wir beim nächsten Mal wieder etwas zahlreicher sind, zumal wir beim Geburtstag des Everser Spielmannzuges spielen. Also haltet die Ohren steif und erscheint zahlreich.


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