25 Jahre Salinia im Stadthaus Bergen
Blasorchester Salinia wird 25 Jahre jung

Blasorchester SaliniaDas Blasorchester Salinia veranstaltete nunmehr zum fünften Mal sein Herbstkonzert. Anlässlich des 25. Jubiläums wurde es ausnahmsweise mal im Stadthaus Bergen veranstaltet, und nicht wie gewohnt im Gasthaus Niedersachsen. Das stellte sich auch als zwingend notwendig heraus, denn fast 400 Zuschauer brachten den Großen Saal an die Grenzen seiner Aufnahmekapazität. Als besonderen Geburtstagsgast hat sich das Blasorchester die Musiker vom befreundeten JBO Meissen eingeladen, und obwohl das letzte treffen schon fast 5 Jahre zurück lag, erkannte man sich doch wieder. Natürlich bringt die natürliche Fluktuation in einem Amateurorchester immer wieder neue Gesichter mit sich, aber dieser Umstand konnte die zwei Musikgruppen nicht davon abhalten sich trotzdem köstlich zu amüsieren.

Blasmusik aus MeissenDen Anfang machte das Jugendblasorchester Meissen, und man muss sagen "Hut ab", ein sehr guter Beweis dafür das man keine 50 Musiker benötigt um einen guten, vollen und vor allem sauberen Gesamtklang zu erzeugen. Begonnen hat das Konzert natürlich mit dem absolut perfekt vorgetragenen "Musik ist Trumpf", was auch das Motto des Meissener Orchesters ist. Weitere Höhepunkte waren in jedem Fall das "Henry Mancini Portrait", "Sir Duke" und das vom Dirigenten Michael Winkler auf tschechisch vorgetragene "Biene Maja". Die Solos zu Amazing Graze mit Michael Winkler an der Posaune und das von einem überragenden Konrad Schreiter vorgetragene "Over the Rainbow" liessen erkennen wieviel Talent in diesem Orchester steckt, und man kann nicht umhin zu sagen, dass das Orchester unter absolut professioneller Leitung steht.  Leider konnten wir dem Medley "Total Toto" nicht lauschen, da wir gerade im Keller unsere Instrumente einstimmen mussten um die Umbaupause nicht zu lang werden zu lassen. Ich bin aber überzeugt das wir das dann beim Weinfest 2006 nachholen werden.

Blasorchester Salinia beim Jubiläumskonzert 2005Nach diesem gelungen Auftritt unserer Meissener Freunde hatten wir es natürlich sehr schwer an diese Leistung anzuknüpfen, welcher Idiot hat denn auch die Idee gehabt die Meissener als erstes spielen zu lassen. Wenn man aber unser junges Alter bedenkt, und die Tatsache das wir gerade erst dabei sind einige neue Musiker in das Orchester einzubinden, muss man sagen das wir uns ganz gut aus der Affäre gezogen haben. Begonnen haben wir wie geplant mit "Back to the Future" und angesichts der vorherschenden Nervosität im Orchester hat das auch erstaunlich gut geklappt, der musikalische Leiter hat anscheinend mit etwas völlig anderem gerechnet. Der Höhepunkt der ersten Hälfte war mit Sicherheit das neuaufgelegte "West Side Story". Die Pause wurde genutzt um die Musiker mit der notwendigen Flüssigkeit zu versorgen. In der zweiten Hälfte folgte ein Höhepunkt dem nächsten, wobei man hier besonders den Venezia Marsch, Thank you for the Music und den Spanischen Zigeunertanz hervorheben muss, aber auch die Einladung zum Meissener Weinfest und der damit verbundenen Übergabe des JBO-Männchens sowie die Übergabe eines 30l Fasses Becks Bier durch Herrn Grothe von den Meissetaler Musikanten, darf nicht unerwähnt bleiben. Er bekam mit das wir einige Unstimmigkeiten mit der Brauerei Krombacher hatten, da diese nur Sponsorengelder austeilt wenn auch Fassbier abgenommen wird, unser Kistenbier jedoch nicht sponsorfähig ist, und erklärte sich spontan bereit uns als Entschädigung ein Fass Becks Bier zu stiften, vielen Dank dafür. Gegenstand dieser Unstimmigkeiten war ein Banner das dem Blasorchester Salinia zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt werden sollte, letztendlich haben wir mit Werner Peisker einen privaten Sponsoren gefunden und sind nun unabhängig von der Biermarke, die wir im nächsten Jahr sowieso wechseln werden. Den Abschluss bildete das eigens für dieses Konzert arrangierte "Zur guten Nacht". Es begann mit der Melodie von "La, Le, Lu" auf der Tuba und glitt über einen swingenden Mittelteil in eine Vorstellung der einzelnen Musiker, um dann im Grande Finale mit dem Refrain von "My Way" zu enden.

Zwei Blasorchester - Ein KlangNatürlich konnte dieses Konzert nicht ohne eine Zugabe enden. Der absolute Höhepunkt hierbei war das gemeinsame Spiel der beiden anwesenden Orchester mit den Stücken "Ein neuer Tag" und dem Marsch "Gruß aus Klingenthal" unter dem Dirigat von Michael Winkler. Zu guter letzt durfte die obligatorische "Brikett Polka" (in unseren Gefilden auch "Nag-Nag Polka" genannt) natürlich nicht fehlen. Alles in allem war dieses stimmungsvolle Konzert ein voller Erfolg und schrie geradezu nach einer "After Show Party" zu der wir alle anwesenden Musiker und Zuschauer einluden.

Als wir im Kaffeegarten ankamen war erstmal Totentanz, und obwohl der Wirt sich extra die Mühe machte uns einen abgetrennten "VIP-Bereich" zu schaffen, saß kein einziger hinter diesem Vorhang. Nach und nach kamen aber die Musiker in den Kaffeegarten geschneit und sogar einige Fans scheuten nicht den Weg in die Musikkneipe. Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert und wir wurden sogar Zeuge einer außergewöhnlichen Darbietung des unryhtmischen Ausdruckstanzes dessen Erfinder "Michael Winkler" diesen höchstpersönlich für uns vorführte. Tja wie heißt es so schön? "Ein richtiger Musiker kann gar nicht richtig tanzen."

Weitere Bilder in der Photogallerie


Login © 2017 - Blasorchester Salinia Sülze e.V.
Kontakt

Übungsraum Blasorchester Salinia
Diestener Str. 1
29303 Bergen
1. Vors.: 0 50 54 / 94 90 199