Bericht zum Megaevent

Wie bereits berichtet fand am 02.02.2003 die erste offizielle Versammlung des Orchesters MORE THAN BRASS (im weiteren m.t.b. genannt) statt. Es ist auch die erste Versammlung, die unterbrochen wurde, um im Kaffeegarten ein Konzert zugeben und dann die Sitzung um 5Uhr dort zu schließen. Der liebe Lton war so nett uns seinen Bericht zur Verfügung zu stellen.   ... mehr lesen


The Sooner State Tour - Amerika 2002

Das Blasorchester ist wieder heile in Deutschland gelandet und hat sich von dem Dünnbier sehr gut erholt. Beim Party-Mann gab es täglich Fotos aus den USA zu sehen, und wir wollen hier in Form eines Tagebuchs noch einmal alles Revue passieren lassen. Es wird voraussichtlich jede Woche einen neuen Bericht geben und zu jedem Tag gibt es eine kleine Auswahl von Fotos. Insgesamt haben wir über 1000 Fotos in Digitaler- und in Papierform. Einige Bilder werden nur im Mitgliederbereich veröffentlicht um die Privatssphäre unserer Gastgeber zu wahren. Doch es gibt auch so noch genung zu sehen, also viel Spass.   ... mehr lesen


9. Tag - We are so awesome

Am heutigen Tag standen gleich 2 Konzerte auf dem Programm, eins um 11.30 Uhr am Bartlett Square in Downtown Tulsa, das andere bei der McKinley Elementary School um 14.00 Uhr, daher war ein gutes Frühstück Pflicht. Als wir am Bartlett Square ankamen hatten wir das erste organisatorische Problem dieser Tour, das Schlagzeug hat nicht den Weg in die Innenstadt gefunden sondern lag noch seelenruhig im Keller des GAST-Centers verborgen. Arnold fuhr sofort los um das Schlagzeug zu holen und fragte ob wir auch ohne Schlagzeug anfangen könnten. Ich grübelte die ganze Zeit welches Lied sich ohne Schlagzeug präsentieren liesse und kam zu dem Entschluß das es das beste wäre, die Zeit soweit wie möglich hinaus zu zögern. Glücklicherweise kam dann auch noch ein Landsmann vorbei der uns ein paar Minuten ablenkte, indem er uns erzählte das er Deutschland sehr vermisst und aus Süddeutschland stammt, ch habe nicht so genau zugehört, da ich noch damit beschäftigt war irgendetwas als Schlagzeugersatz zu finden. Da mir das nicht gelang wurde kurzerhand noch ein Gruppenfoto organisiert, daß sich später als eines der besseren Salinia-Gruppen-Fotos herausstellen sollte, wenn der liebe Christian sich nicht so versteckt hätte. Man kann halt nicht alles haben. Langsam wurden sowohl die Musiker als auch das Publikum etwas ungeduldig, und so mussten wir uns dann wohl oder übel schon mal aufstellen. Nach der üblichen Stimm-Orgie, kam dann endlich der erlösende Moment. Arnold war mit dem Schlagzeug angekommen und Christian baute eifrig seine Hardware auf. Wir organisierten noch flux einen Hocker und legten los mit 'Musik ist Trumpf'. Das Konzert an sich ging gut über die Bühne, wobei aber ein paar mehr Zuschauer nicht schlecht gewesen wären. Arnold erklärte mir noch das in der Stadt zu dieser Jahreszeit nie viel los ist, und die wenigen Leute die da sind arbeiten meist irgendwo in Downtown und könnten nur solange sie Mittagspause haben, jetzt wo er's gesagt hat fiel mir auch auf das der Brunnen leer war, was wohl auch daran liegen mochte das zur der Zeit wohl nicht die Touri-Hochsaison war.   ... mehr lesen


8. Tag - Könige für einen Tag

Tja, heute war eigentlich nicht viel los. Wir sind ein bisschen auf'm See rumgeschippert und haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. --- Neee, natürlich war der heutige Tag wohl der Höhepunkt der gesamten Reise denn zum einen hatten wir den ganzen Tag frei, zum anderen waren wir alle zusammen (bis auf Kristin die hatte schon was anderes vor) und außerdem hatten wir uns das so natürlich nicht vorgestellt. Alles begann damit dass Jim Willis (Gastgeber von Bootsmann und Percy) seine beiden Gäste mit zum Wochenendhaus nehmen wollte, da an dem Tag allerdings unser Konzert in Ponca City anlag mussten die beiden leider absagen. Daraufhin meinte der gute Jim er könne ja das gesamte Blasorchester für den kommenden Montag zu einer Bootsfahrt einladen. Wir waren natürlich etwas skeptisch, immerhin sprachen wir von 23 Personen, wie will er das machen? Arnold organisierte einen Bus für 15 Leute den wir früh morgens abholten (Soviel Papierkram ist es gar nicht ein Auto in Amerika zu mieten), da wir die Autovermietung nicht sofort gefunden haben, kamen wir etwas zu spät zum vereinbarten Treffpunkt, außerdem mussten wir mal wieder den lieben Erich aus dem Niemandsland abholen, so das natürlich alle anderen wieder vor uns da waren. Ruth Obermark hatte angeboten zu fahren und bei Willis kamen auch noch einige Leute im Auto unter. So konnten wir uns dann mit 3 vollgestopften Fahrzeugen auf den Weg zum Grand Lake O' the Cherokees machen. Ruth überließ uns freundlicherweise ihren Pikepass, damit Arnold auf den Turnpikes nicht ständig sein Geld aus dem Fenster schmeissen musste, was den Verkehrsfluss natürlich um Meilen verbesserte. Denn diese Kleingeldsucherei hält doch ziemlich auf, und so mussten wir nur an den entsprechenden Stellen den Pikepass ans Fenster halten.   ... mehr lesen


Kegeln 2003

Obwohl das Kegeln diesmal nicht so stark besucht war, hatten wir trotzdem einen Riesenspass. Hier noch mal die Ergebnisse und einige Fotos als Erinnerung.   ... mehr lesen


7. Tag - So viel Bier und so wenig Zeit

Heute ist nun die Veranstaltung die der eigentliche Auslöser unserer Einladung war, der German-American-Day. Ich sollte die Gelegenheit nutzen um mal etwas über die German-American Society of Tulsa (GAST) zu erzählen. Die GAST ist eine Vereinigung zur Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen, sowie der deutschen Kultur in Amerika. Sie organisieren Kaffeenachmittage, Konzerte, sie haben für die Frauenkirche gesammelt und stehen jedermann mit Rat und Tat zur Seite der irgendwie Interesse an Deutschland hat. Der größte Anteil des jährlichen Etats bekommt der Verein durch die Vermietung des vereinseigenen Gebäudes (GAST-Center), der Rest wird durch Verkaufsstände auf Oktoberfesten und ähnliches aufgetrieben. Das Gast-Center ist eine ehemalige Kirche mit einem großen Saal inkl. Bühne, einem Party-Keller mit Tanzfläche und einigen Nebenräumen in denen unter anderem auch ein wöchentlicher Stammtisch abgehalten wird. Im Kühlschrank gibt es übrigens meistens auch ein paar deutsche Biersorten, die nach unserem ersten Besuch aber schnell verbraucht waren. Die GAST hat auch eine Internetseite, auf der es viel Informationen zum Verein gibt. Witzig ist zum Beispiel die Seite mit den Rezepten auf der man so tolle deutsche Rezepte wie den 'Mighty Max' entdecken kann. Leider ist alles in englisch, aber ich denke der 'Mighty Max' ist es Wert mal Ansatzweise übersetzt zu werden, da doch einige lustige Sachen in Punkto deutscher Esskultur darin enthalten sind, vor allem welche Sachen für die Amerikaner so ungewöhnlich erscheinen. Das Original findet ihr bei GAST-Internet unter der Rubrik 'Recipes'.   ... mehr lesen


6. Tag - Die spinnen die Reichen

Wo zur Hölle liegt Ponca City??? - Ganz einfach, nehmen Sie eine Landkarte der USA und platzieren Sie Ihren Finger ungefähr in der geografischen Mitte des Landes und wenn Sie alles richtig gemacht haben, müsste ihr Finger genau über Ponca City liegen, vielleicht auch etwas nördlich. Hier befinden sich gleich mehrere Sehenswürdigkeiten wie z.B. der 'Standing Bear Memorial Park' in dem sich die 6 Indianerstämme ein Denkmal gesetzt haben, den Kaw Lake oder die 'Pioneer Woman Memorial Statue' mit zugehörigem Museum die E. W. Marland als Huldigung für die Siedler-Frauen errichten liess. Marland, dem man nachsagt er hätte den Luxus gelebt, zeichnet sich auch für eine weitere Attraktion verantwortlich, die 'Marland Mansion' eine riesige Villa nach italienischem Vorbild die vor Luxus nur so strotzt, doch dazu später mehr. Marland stiftete der Stadt auch ein Krankenhaus und mehrere Park-Anlagen. Das witzige an dem Typen ist die Tatsache das er nach dem Tot seiner Frau seine Nichte bzw. Tochter ehelichte. Lydie war nämlich seine angeheiratete Nichte die er dann als Tochter adoptierte und 1928 zur Ehefrau nahm. Tja, viel Geld kann auch mal blöd im Kopf machen. Im gleichen Jahr wurde seine Villa fertig gestellt und er verlor seine Firma bei einer feindlichen Übernahme an Morgan & Co. Aus der Traum. Nach kurzer Zeit in der Politik suchte er dann nochmal sein Glück im Öl-Geschäft, fand es dann aber doch nicht, sodaß er 1941 seine teure Villa (5,5 Million US Dollar Baukosten) für sage und schreibe 66.000 USD verkaufen musste (wer die Badezimmer gesehen hat weiss auch warum). Das ganze schien ihm so zu Herzen zu gehen, das dieses 6 Monate darauf seinen Dienst verweigerte. Marland wurde (wenn ich micht nicht irre) 67 Jahre alt, in seinem Leben ist er durch das Öl dreimal Millionär geworden und dreimal wieder verarmt, und ohne jeden Pfennig hat er dann auch das zeitliche gesegnet. Das Haus gehörte nun den Carmelite Fathers, die es dann für 50.000 USD den 'Sisters of St. Felix' überliessen. Die Damen erwiesen sich als bessere Geschäftsleute als ihre Vorgänger und verhökerten die Butze 1975 an die Stadt Ponca City für 1,4 Millionen USD und setzten sich nach New Mexico ab. Die Firma Conoco (Nachfolgefirma der Marland Oil Company) steuerte die Hälfte der Kosten dazu, so dass auch heute noch Scharen von Besuchern die Hütte besichtigen können.   ... mehr lesen


5. Tag - Das Huhn aus dem Meer

Jaja, ich weiss es hat lange gedauert, aber in letzter Zeit war ziemlich viel zu tun und so kommt es halt mal zu Stande das sich so ein Bericht auch mal verzögert. Ich gelobe aber Besserung und werde versuchen den nächsten Bericht so schnell wie möglich nachzuliefern, damit wir dann wieder in der Zeit liegen.   ... mehr lesen


4. Tag - Hexenjagd

Damen mit einer Haarfarbe die hier nicht weiter erwähnt werden soll, wurden bis ins 18. Jahrhundert hinein als Hexen verfolgt und in manchen Fällen auch verbrannt. Nun hatten wir heute das zweifelhafte Vergnügen eine Dame kennen zulernen die dieser Beschreibung ziemlich genau entsprach, doch alles begann damit das wir uns aufmachten um den Woolaroc Naturpark mit angeschlossenem Indianer-Museum zu besichtigen. Der Park wurde von einem ehemaligen Friseur, der durch Öl zu viel Geld gekommen ist, gegründet und aufgebaut. Erster Anlaufpunkt für uns war das 'Trader Camp' in dem eine Menge Teepees und andere Zelte aufgebaut waren. Hier nisten sich regelmäßig Leute ein die hier quasi eine Art Urlaub machen und so leben wie die Trapper zur Pionierzeit. Wir testeten unsere Treffsicherheit beim schießen mit einem alten Gewehr das mit Schwarzpulver und Stahlkugel geladen wurde oder beim Axtwerfen auf einen Stapel Holzscheite und sie hatten ein zahmes Reh welches sich natürlich bei den weiblichen Gästen besonderer Beliebtheit erfreute. Nach mehreren Versuchen von Schnurzel, Maren dazu zu übereden das Reh doch bitte genau vor seine Flinte zu scheuchen, suchten wir noch einen alten Indianer der uns vielleicht helfen könnte die frisch verliebten Kai und Birthe zu vermälen, der hat sich aber leider nicht blicken lassen, so das die Hochzeitsfeier noch auf sich warten lassen musste, und da Maren sich strickt weigerte das Reh aufzuscheuchen hatten wir auch noch keinen Hochzeitsbraten. Dafür fanden wir einen großen sehr kräftig aussehenden Mann der mit einem Hammer ein Stück glühendes Metall bearbeitete, leider konnte ich nicht sehen was aus dem glühenden Metall geworden ist, denn wir haben den Saloon entdeckt, dessen Barkeeper uns mit eiskalten Getränken versorgte. Bier durfte er nicht verkaufen darum hat er es uns geschenkt, woraufhin wir ihm dann ein paar Dollar geschenkt haben, beim Whiskey lies er sich aber nicht erweichen. Das Gelage im Saloon dauerte eine ganze Zeit an und sorgte dafür das wir uns etwas später als geplant auf den Weg zum Haupthaus machen konnten, was die oben genannte Dame, mit der nicht erwähnenswerten Haarfarbe, schon recht mißmutig stimmte.   ... mehr lesen


Wer übt, betrügt!
Verhaltensregeln für Musiker

Ein paar Anhaltspunkte wie man sich als Musiker standesgemäß verhält. Die Regeln gelten genauso für die Nichtmusiker.   ... mehr lesen



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