Wer übt, betrügt!
Verhaltensregeln für Musiker

Ein paar Anhaltspunkte wie man sich als Musiker standesgemäß verhält. Die Regeln gelten genauso für die Nichtmusiker.   ... mehr lesen


2. Tag - Von fahrenden Kühlschränken und unbenutzten Gehwegen

Woran erkennt man das man sich in Amerika befindet? Zum Beispiel an dem unendlich tiefen Rasen in denen der Fuß bis zum Knöchel verschwindet der aber trotzdem wie frisch gemäht aussieht. An den Teppichen die dem Rasen in punkto Tiefe in nichts nachstehen und sich sogar über die gesamten Badezimmer ausweiten, oder an den riesigen Autos die mit einer Kühlschrank ähnlichen Innentemperatur über die Turnpikes cruisen. Es gibt noch mehrere solcher Indizien nehmen wir doch nur einmal die Fußwege. Die einzelnen Nachbarschafts-Gemeinschaften - mit solch klangvollen Namen wie Forest Ridge, Eagles Nest, Apple Creek, Indian Springs oder Kenwood Hills - sind mit einmaligen Fußwegen ausgestattet. Der Fußweg ist, anders als in Deutschland, von der Straße durch einen ca. 1 Meter breiten Grünstreifen getrennt, dann kommt der eigentliche Fußweg an dem sich dann das Grün der einzelnen Grundstücke anschließt. Eigentlich ist sowas ja ein Paradies für Spaziergänger, Fahrradfahrer, Rollratten oder Leute die einfach nur den Hund Gassi führen wollen. Das dumme ist nur - niemand nutzt diese Fußwege. Kein A.... geht dort zu Fuß, warum auch? Erstens gibt es im Umkreis von 1 Meile meistens keinerlei Infrastruktur; Zweitens sind die Fußwege nicht so schön klimatisiert wie die Autos und drittens fährt man sowieso lieber mit dem Auto. Man sagt ja immer das Auto wäre des Deutschen liebstes Kind, aber die Amerikaner sind ohne ihren fahrbaren Untersatz völlig aufgeschmissen. Es ist kein Wunder das man den amerikanischen Jugendlichen unter 16 Jahren immer nachsagt sie würden nur vor der Glotze hängen oder Computerspiele spielen; was sollen sie denn auch anderes tun? Auto fahren dürfen Sie nicht, und zu Fuß kann man nichts als die schönen Häuser der Nachbarschaft begutachten. Der größte Segen für die Kids ist die ganztägige Schule, wie gut das mein Weg zum Supermarkt nur 300m beträgt.   ... mehr lesen


1. Tag - No sleep 'til Tulsa

Nun soll es also tatsächlich losgehen, seit geraumer Zeit fiberten wir diesem Tag entgegen. 'Wir fliegen nach Amerika' genauer gesagt nach Tulsa in Oklahoma. Pünktlich um 5.30 Uhr trafen wir uns am Übungsraum und checkten noch mal unser Gepäck und überzeugten uns vom Ordnungsgemäßen Zustand der Instrumenteverpackung. Unser Programm hatten wir ausgiebig in der Vorwoche geprobt sodaß auch im musikalischen Bereich nichts anbrennen konnte. Wider Erwarten hatten auch tatsächlich alle Ihren Reisepass mit und wir konnten unsere Reise planmäßig antreten. Gepäck, Bier und Orchester waren schnell im Bus verstaut und es ging los in Richtung Düsseldorf. Die Busreise verlief relativ problemlos, einzig ein Engpass in der Gerstensaftlieferung und der Umstand das Düsseldorf anscheinend erst 5 Kilometer vorm Flughafen auf einem Strassenschild erscheint, erschwerte die Reise.   ... mehr lesen


50 Jahre Spielmannszug Eversen

Wenn der Spielmannszug Eversen sein 50jähriges bestehen feiert, darf das Blasorchester Salinia natürlich nicht fehlen. Umso besser das wir sogar engagiert wurden um den Tag mit Musik zu untermalen.

Wir trafen uns ziemlich früh, da wir noch ein Gruppenfoto schießen mussten denn das alte war schon wieder 2 Jahre alt und schrie förmlich nach Erneuerung. Natürlich brauchte unser Tubist Erich wieder einen Extraauftritt und kam 15min. zu spät und das mit offenem Hemd und Krawatte über dem Kragen. Jaja, so kennen und lieben wir unseren Ele. Nachdem die extra aus Braunschweig angereiste Fotografin uns ins rechte Licht rückte und nach wenigen Umstellaktionen klickte es ein paar mal, dann noch ein paar mal mit der Digitalen Kamera für's Internet und alles war schon vorbei. Und es hat gar nicht weh getan.

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Dorffest in Unterlüss

Unterlüss ist immer bekannt für ein dankbares Publikum, kalte Getränke und eine kaputte Tuba. Diesmal hat die Tuba gehalten aber sonst blieb alles beim alten.

Mit 10 Leuten waren wir mal wieder sehr schwach besetzt. Etwas später kam Phillip dann noch dazu, was die anderen ärgerte, da ab 11 Leuten das Geld in die Orchesterkasse geht und nicht an die Musiker ausgezahlt wird. Eigentlich hätten wir uns in Unterlüss auch ein Zimmer mieten können, schließlich waren wir ein paar Tage vorher schon zum Schmalzbrotessen am gleichen Ort. Es war diesmal zwar mehr Publikum, die Stimmung war beim vorigen Auftritt aber um einiges besser. Vielleicht lag es ja auch daran das die Unterlüsser uns schon zur Genüge kannten, wie auch immer wir gaben trotzdem unser Bestes.   ... mehr lesen



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