6. Tag - Die spinnen die Reichen

Wo zur Hölle liegt Ponca City??? - Ganz einfach, nehmen Sie eine Landkarte der USA und platzieren Sie Ihren Finger ungefähr in der geografischen Mitte des Landes und wenn Sie alles richtig gemacht haben, müsste ihr Finger genau über Ponca City liegen, vielleicht auch etwas nördlich. Hier befinden sich gleich mehrere Sehenswürdigkeiten wie z.B. der 'Standing Bear Memorial Park' in dem sich die 6 Indianerstämme ein Denkmal gesetzt haben, den Kaw Lake oder die 'Pioneer Woman Memorial Statue' mit zugehörigem Museum die E. W. Marland als Huldigung für die Siedler-Frauen errichten liess. Marland, dem man nachsagt er hätte den Luxus gelebt, zeichnet sich auch für eine weitere Attraktion verantwortlich, die 'Marland Mansion' eine riesige Villa nach italienischem Vorbild die vor Luxus nur so strotzt, doch dazu später mehr. Marland stiftete der Stadt auch ein Krankenhaus und mehrere Park-Anlagen. Das witzige an dem Typen ist die Tatsache das er nach dem Tot seiner Frau seine Nichte bzw. Tochter ehelichte. Lydie war nämlich seine angeheiratete Nichte die er dann als Tochter adoptierte und 1928 zur Ehefrau nahm. Tja, viel Geld kann auch mal blöd im Kopf machen. Im gleichen Jahr wurde seine Villa fertig gestellt und er verlor seine Firma bei einer feindlichen Übernahme an Morgan & Co. Aus der Traum. Nach kurzer Zeit in der Politik suchte er dann nochmal sein Glück im Öl-Geschäft, fand es dann aber doch nicht, sodaß er 1941 seine teure Villa (5,5 Million US Dollar Baukosten) für sage und schreibe 66.000 USD verkaufen musste (wer die Badezimmer gesehen hat weiss auch warum). Das ganze schien ihm so zu Herzen zu gehen, das dieses 6 Monate darauf seinen Dienst verweigerte. Marland wurde (wenn ich micht nicht irre) 67 Jahre alt, in seinem Leben ist er durch das Öl dreimal Millionär geworden und dreimal wieder verarmt, und ohne jeden Pfennig hat er dann auch das zeitliche gesegnet. Das Haus gehörte nun den Carmelite Fathers, die es dann für 50.000 USD den 'Sisters of St. Felix' überliessen. Die Damen erwiesen sich als bessere Geschäftsleute als ihre Vorgänger und verhökerten die Butze 1975 an die Stadt Ponca City für 1,4 Millionen USD und setzten sich nach New Mexico ab. Die Firma Conoco (Nachfolgefirma der Marland Oil Company) steuerte die Hälfte der Kosten dazu, so dass auch heute noch Scharen von Besuchern die Hütte besichtigen können.   ... mehr lesen


5. Tag - Das Huhn aus dem Meer

Jaja, ich weiss es hat lange gedauert, aber in letzter Zeit war ziemlich viel zu tun und so kommt es halt mal zu Stande das sich so ein Bericht auch mal verzögert. Ich gelobe aber Besserung und werde versuchen den nächsten Bericht so schnell wie möglich nachzuliefern, damit wir dann wieder in der Zeit liegen.   ... mehr lesen


4. Tag - Hexenjagd

Damen mit einer Haarfarbe die hier nicht weiter erwähnt werden soll, wurden bis ins 18. Jahrhundert hinein als Hexen verfolgt und in manchen Fällen auch verbrannt. Nun hatten wir heute das zweifelhafte Vergnügen eine Dame kennen zulernen die dieser Beschreibung ziemlich genau entsprach, doch alles begann damit das wir uns aufmachten um den Woolaroc Naturpark mit angeschlossenem Indianer-Museum zu besichtigen. Der Park wurde von einem ehemaligen Friseur, der durch Öl zu viel Geld gekommen ist, gegründet und aufgebaut. Erster Anlaufpunkt für uns war das 'Trader Camp' in dem eine Menge Teepees und andere Zelte aufgebaut waren. Hier nisten sich regelmäßig Leute ein die hier quasi eine Art Urlaub machen und so leben wie die Trapper zur Pionierzeit. Wir testeten unsere Treffsicherheit beim schießen mit einem alten Gewehr das mit Schwarzpulver und Stahlkugel geladen wurde oder beim Axtwerfen auf einen Stapel Holzscheite und sie hatten ein zahmes Reh welches sich natürlich bei den weiblichen Gästen besonderer Beliebtheit erfreute. Nach mehreren Versuchen von Schnurzel, Maren dazu zu übereden das Reh doch bitte genau vor seine Flinte zu scheuchen, suchten wir noch einen alten Indianer der uns vielleicht helfen könnte die frisch verliebten Kai und Birthe zu vermälen, der hat sich aber leider nicht blicken lassen, so das die Hochzeitsfeier noch auf sich warten lassen musste, und da Maren sich strickt weigerte das Reh aufzuscheuchen hatten wir auch noch keinen Hochzeitsbraten. Dafür fanden wir einen großen sehr kräftig aussehenden Mann der mit einem Hammer ein Stück glühendes Metall bearbeitete, leider konnte ich nicht sehen was aus dem glühenden Metall geworden ist, denn wir haben den Saloon entdeckt, dessen Barkeeper uns mit eiskalten Getränken versorgte. Bier durfte er nicht verkaufen darum hat er es uns geschenkt, woraufhin wir ihm dann ein paar Dollar geschenkt haben, beim Whiskey lies er sich aber nicht erweichen. Das Gelage im Saloon dauerte eine ganze Zeit an und sorgte dafür das wir uns etwas später als geplant auf den Weg zum Haupthaus machen konnten, was die oben genannte Dame, mit der nicht erwähnenswerten Haarfarbe, schon recht mißmutig stimmte.   ... mehr lesen


Wer übt, betrügt!
Verhaltensregeln für Musiker

Ein paar Anhaltspunkte wie man sich als Musiker standesgemäß verhält. Die Regeln gelten genauso für die Nichtmusiker.   ... mehr lesen


2. Tag - Von fahrenden Kühlschränken und unbenutzten Gehwegen

Woran erkennt man das man sich in Amerika befindet? Zum Beispiel an dem unendlich tiefen Rasen in denen der Fuß bis zum Knöchel verschwindet der aber trotzdem wie frisch gemäht aussieht. An den Teppichen die dem Rasen in punkto Tiefe in nichts nachstehen und sich sogar über die gesamten Badezimmer ausweiten, oder an den riesigen Autos die mit einer Kühlschrank ähnlichen Innentemperatur über die Turnpikes cruisen. Es gibt noch mehrere solcher Indizien nehmen wir doch nur einmal die Fußwege. Die einzelnen Nachbarschafts-Gemeinschaften - mit solch klangvollen Namen wie Forest Ridge, Eagles Nest, Apple Creek, Indian Springs oder Kenwood Hills - sind mit einmaligen Fußwegen ausgestattet. Der Fußweg ist, anders als in Deutschland, von der Straße durch einen ca. 1 Meter breiten Grünstreifen getrennt, dann kommt der eigentliche Fußweg an dem sich dann das Grün der einzelnen Grundstücke anschließt. Eigentlich ist sowas ja ein Paradies für Spaziergänger, Fahrradfahrer, Rollratten oder Leute die einfach nur den Hund Gassi führen wollen. Das dumme ist nur - niemand nutzt diese Fußwege. Kein A.... geht dort zu Fuß, warum auch? Erstens gibt es im Umkreis von 1 Meile meistens keinerlei Infrastruktur; Zweitens sind die Fußwege nicht so schön klimatisiert wie die Autos und drittens fährt man sowieso lieber mit dem Auto. Man sagt ja immer das Auto wäre des Deutschen liebstes Kind, aber die Amerikaner sind ohne ihren fahrbaren Untersatz völlig aufgeschmissen. Es ist kein Wunder das man den amerikanischen Jugendlichen unter 16 Jahren immer nachsagt sie würden nur vor der Glotze hängen oder Computerspiele spielen; was sollen sie denn auch anderes tun? Auto fahren dürfen Sie nicht, und zu Fuß kann man nichts als die schönen Häuser der Nachbarschaft begutachten. Der größte Segen für die Kids ist die ganztägige Schule, wie gut das mein Weg zum Supermarkt nur 300m beträgt.   ... mehr lesen


1. Tag - No sleep 'til Tulsa

Nun soll es also tatsächlich losgehen, seit geraumer Zeit fiberten wir diesem Tag entgegen. 'Wir fliegen nach Amerika' genauer gesagt nach Tulsa in Oklahoma. Pünktlich um 5.30 Uhr trafen wir uns am Übungsraum und checkten noch mal unser Gepäck und überzeugten uns vom Ordnungsgemäßen Zustand der Instrumenteverpackung. Unser Programm hatten wir ausgiebig in der Vorwoche geprobt sodaß auch im musikalischen Bereich nichts anbrennen konnte. Wider Erwarten hatten auch tatsächlich alle Ihren Reisepass mit und wir konnten unsere Reise planmäßig antreten. Gepäck, Bier und Orchester waren schnell im Bus verstaut und es ging los in Richtung Düsseldorf. Die Busreise verlief relativ problemlos, einzig ein Engpass in der Gerstensaftlieferung und der Umstand das Düsseldorf anscheinend erst 5 Kilometer vorm Flughafen auf einem Strassenschild erscheint, erschwerte die Reise.   ... mehr lesen


50 Jahre Spielmannszug Eversen

Wenn der Spielmannszug Eversen sein 50jähriges bestehen feiert, darf das Blasorchester Salinia natürlich nicht fehlen. Umso besser das wir sogar engagiert wurden um den Tag mit Musik zu untermalen.

Wir trafen uns ziemlich früh, da wir noch ein Gruppenfoto schießen mussten denn das alte war schon wieder 2 Jahre alt und schrie förmlich nach Erneuerung. Natürlich brauchte unser Tubist Erich wieder einen Extraauftritt und kam 15min. zu spät und das mit offenem Hemd und Krawatte über dem Kragen. Jaja, so kennen und lieben wir unseren Ele. Nachdem die extra aus Braunschweig angereiste Fotografin uns ins rechte Licht rückte und nach wenigen Umstellaktionen klickte es ein paar mal, dann noch ein paar mal mit der Digitalen Kamera für's Internet und alles war schon vorbei. Und es hat gar nicht weh getan.

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Dorffest in Unterlüss

Unterlüss ist immer bekannt für ein dankbares Publikum, kalte Getränke und eine kaputte Tuba. Diesmal hat die Tuba gehalten aber sonst blieb alles beim alten.

Mit 10 Leuten waren wir mal wieder sehr schwach besetzt. Etwas später kam Phillip dann noch dazu, was die anderen ärgerte, da ab 11 Leuten das Geld in die Orchesterkasse geht und nicht an die Musiker ausgezahlt wird. Eigentlich hätten wir uns in Unterlüss auch ein Zimmer mieten können, schließlich waren wir ein paar Tage vorher schon zum Schmalzbrotessen am gleichen Ort. Es war diesmal zwar mehr Publikum, die Stimmung war beim vorigen Auftritt aber um einiges besser. Vielleicht lag es ja auch daran das die Unterlüsser uns schon zur Genüge kannten, wie auch immer wir gaben trotzdem unser Bestes.   ... mehr lesen



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