Concerto für Trompete
Zwei Solostücke für Trompete oder Tenorhorn von Andre Waignein und Kees Schoonebeek

Trompetenkonzert mit Orchesterbegleitung von Andre Waignein und Kees Schoonebeek2 Trompetenkonzerte für die Trompete mit kompletter Orchesterbegleitung. Vor allem geeignet für ambitionierte Vereinsmusiker die nicht gleich zu den großen Klassikern greifen wollen sondern eine lösbare Aufgabe suchen die keine übermäßige Kondition und Höhe verlangt. Dabei ist das Play Along vor allem für die Trompeter zu empfehlen die mit der D-3 Prüfung des NMV liebäugeln, denn das Concerto von Kees Schoonebeek ist das Pflichtstück für die D3 Prüfung, das Musikleistunsabzeichen in Gold.

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Concertino von Andre Waignein

Ein schönes Trompetenkonzert, in der Schwierigkeit sicherlich das leichtere der beiden Konzerte, aber auch das Konzert was am meisten Spaß macht, es ist melodischer und eingängiger als das Konzert von Kees Schoonebeek.

I. Allegro
(Spiellänge: 3:12min | Tonumfang: gis - g'' ad lib a'')

Die Schwierigkeit liegt vor allem in der sauberen Ausführung und in dem Teil von Takt 33 bis 40. Dieser Teil ist auch in in einer leichteren Fassung notiert und das Ende kann auf Wunsch auch nach oben oktaviert werden wodurch der Tonumfang auf a'' vergrößert wird.

II. Andante
(Spiellänge: 4:15min | Tonumfang: ais - e'')

Sehr langsam im 6/8tel Takt stellt der zweite Teil des Konzertes die Ausdauer des Trompeters auf die Probe. Vor allem Tongebung und Phrasierung sind hier die gefragten Themen. Von der Technik und Höhe gibt es sicherlich kaum Schwierigkeiten und ist somit auch für ambitionierte Anfänger als Vortragsstück geeignet.

III. Rondo
(Spiellänge: 1:30min | Tonumfang: h' - g'')

Heiter und beschwingt geht es im dritten Teil dann weiter. Wieder im 6/8tel Takt stellt dieser Teil die geringsten Anforderungen, dennoch ist die Rhythmik nicht ganz problemlos. Am Ende gibt es dann als Zugabe noch zwei längere Triller.

Concertino von Kees Schoonebeek

Technisch und musikalisch schwieriger als das Konzert von Waignein. Weniger eingängig so daß die Kenntnisse im Blattspiel gefördert werden können. Dies ist auch das Pflichtkonzert bzw. Pflichtstück für die D3 Abschlussprüfung im NMV.

I. Allegretto
(Spiellänge: 2:56min | Tonumfang: d' - a'')

Majestätisch und sehr feierlich beginnt das Allegretto um dann den Spieler mit verschiedenen Taktartwechseln zu verwirren. Eine kleine Kadenz in der Mitte lässt Freiraum für künstlerische Kreativität.

II. Rituel
(Spiellänge: 3:15min | Tonumfang: e' - g'')

Wie eine Karavane in der Wüste zieht sich das Stück fast 3 Minuten auf dem gleichen Akkord durch den Gehörgang bis dann endlich, schon fast erlösend ein Akkordwechsel das Rituel schon beinahe harmonisch werden lässt. Der Teil spielt viel im Bereich zwischen c'' und g'' was für Spieler die sonst "nur" zweite Stimme im Blasorchester spielen vielleicht etwas anstrengend werden könnte.

III. Allegro Giocoso
(Spiellänge: 3:08min | Tonumfang: d' - g'')

Der Abschluss des Trompetenkonzertes erinnert an alte Ritterzeiten und kommt ohne große technische Schwierigkeiten daher. Wie auch die anderen Sätze von Schoonebeeks Werk ist es nicht so eingängig wie die Sachen von Waignein hat aber durchaus seinen Reiz.

Fazit:

Empfehlenswertes Play Along für ambitionierte Vereinstrompeter. Wer seine D3 Prüfung ablegen möchte kommt um das Werk sowieso nicht herum. Alle anderen bekommen gerade durch das Konzert von Andre Waignein einen echten Motivator an die Hand der durch gezielt eingesetzte Schwierigkeiten immer wieder zu begeistern weiß.

Die Play Along CD lässt keine Wünsche offen, hervorragend von dem Johan Willem Friso Wind Orchestra eingespielt. Schön ist auch dass das gesamte Konzert sowohl ohne Solo Instrument als auch mit Trompete und auch mit dem Euphonium eingespielt wurde, so daß dieses Play Along auch für Tenorhornisten sehr gut geeignet ist. Die Qualität des Soloinstrumentes ist wirklich richtig gut und eignet sich hervorragend als Vorbild für die eigene Klang- und Stilentwicklung.

Das Konzert ist auch für die folgenden Instrumente erschienen


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