Niedersachsenlied

Komponist: Hermann Grote
Grad: Mittelschwer

Das Niedersachsenlied wird landläufig auch als "Das Lied der Niedersachsen" bezeichnet. Der Verfasser und Komponist beschrieb damit die Geschichte des Landes und die Eigenarten und vor allem den Stolz seiner Bewohner. Die Hymne der Niedersachsen wurde vermutlich 1926 von Herman Grote komponiert und getextet.

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Der Text sowie die Musik wird von einigen als martialisch und geschichtlich überholt empfunden. Der Originaltext wird daher immer wieder stark kritisiert, ist aber dennoch bei vielen Schützen- und Sportvereinen und auch Parteien fester Bestandteil zahlreicher festlicher Aktivitäten und Zeremonien. Die Kritik bezieht sich im allgemeinen aber eher auf den als faschistoid empfunden Text, weswegen die damalige Funkhaus-Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Lea Rosh auch durchsetzte das Lied nur ohne Text zu spielen.

Original Text des Niedersachsenliedes
1. Von der Weser bis zur Elbe,
Von dem Harz bis an das Meer
Stehen Niedersachsens Söhne,
Eine feste Burg und Wehr
Fest wie unsre Eichen
halten alle Zeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Übers deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
Wir sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm!

2. Wo fiel'n die römischen Schergen?
Wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen,
An Niedersachsens Wut
Wer warf den römischen Adler
Nieder in den Sand?
Wer hielt die Freiheit hoch
Im deutschen Vaterland?
Das war'n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
Das war'n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm!


3. Auf blühend roter Heide
Starben einst vieltausend Mann
Für Niedersachsens Treue
Traf sie des Franken[3] Bann.
Viel tausend Brüder fielen
Von des Henkers Hand.
Viele tausend Brüder
Für ihr Niedersachsenland.
So war'n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
So war'n die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm!

4. Aus der Väter Blut und Wunden
Wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll's bekunden:
Für die Freiheit Gut und Blut.
Fest wie unsre Eichen halten
Allezeit wir stand,
Wenn Stürme brausen
Über's deutsche Vaterland.
So sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm!
So sind die Niedersachsen,
Sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm!

Auffällig ist natürlich die häufige Erwähnung von Herzog Widukind. Dieser führte in den Jahren 777 bis 785 den Wiederstand gegen Karl den Großen in den Sachsenkriegen.


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