Dornenvögel

Komponist: Henry Mancini
Grad: Schwer

Von unserem Künstler, Musiker, Modemacher, Grammatik- und Wörtererfinder Erich erhielt dieses Lied den wohlklingenden Namen: "Stachelgeier"! Die Erinnerungen an einen der romantischsten Filme in Verbindung mit einer gefühlvollen Darbietung im Sechsachteltakt treiben so mancher, meist älteren, Zuhörerin die Tränen in die Augen.

Henry Mancini, eigentlich Enrico Nicola Mancini (* 16. April 1924 in Cleveland, Ohio; † 14. Juni 1994 in Beverly Hills, Kalifornien) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Komponisten. Seine Freunde durften ihn "Hank" nennen. Er wurde für 18 Oscars nominiert und gewann ihn viermal. Außerdem gewann er 20 Grammys und zwei Emmys. Mancini nahm über 50 Musikalben auf und publizierte an die 500 Kompositionen.

Jean Trèves ist eigentlich Hans Kolditz (*26. August 1923 in Halle an der Saale) und ein deutscher Komponist und Dirigent. Er verwendet auch die Pseudonyme Hans Hermann, Vlad Kabec und Kurt Sorbon.

Zum Film:
Die Dornenvögel (englischer Originaltitel: "The Thorn Birds") ist ein Roman der australischen Schriftstellerin Colleen McCullough von 1977. 1983 wurde er unter gleichem Namen als Mini-Fernsehserie verfilmt. Meggie, die jüngste und einzige Tochter der Clearys, hegt seit Kindertagen eine große Zuneigung zu dem attraktiven Pater Ralph de Bricassart, der mit der Familie eng verbunden ist. Als Meggie zur Frau wird, kann Ralph sich ihrem Zauber nicht mehr entziehen. Die unselige Liebesgeschichte bringt nicht nur großes Leid über Meggie und Ralph, sondern stürzt auch ihre Familie in schwere Konflikte. Was fürn Vogel? Da gibt es die Legende von einem Vogel, der in seinem Leben nur ein einziges mal singt, doch singt er süßer als jedes andere Geschöpf auf dem Erdrund. Von dem Augenblick an, da er sein Nest verlässt, sucht er nach einem Dornenbaum und ruht nicht, ehe er ihn nicht gefunden hat. Und wenn er im Gezweig zu singen beginnt, dann lässt er sich so drauf nieder, dass ihn der größte und schärfste Dorn durchbohrt. Doch während er stirbt, erhebt er sich über die Todesqual, und sein Gesang klingt herrlicher als das Jubeln der Lerche und das Flöten der Nachtigall. Ein unvergleichliches Lied, behallt mit dem eigenen Leben. Aber die ganze Welt hält inne, um zu lauschen, und Gott im Himmel lächelt. Denn das Beste ist nur zu erreichen unter großen Opfern... so jedenfalls heißt es in der Legende.


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