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Gehörbildung Teil 2

Gehörbildung im Instrumentalunterricht

Jedem Lehrer und Schüler sollte klar sein das man seink Gehör nicht in kürzester Zeit schulen kann. Man muss Hörgewohnheiten schaffen und dieses regelmäßig wiederholen, vertiefen und ausbauen. Ein Keyboard oder ein Klavier sind dabei sehr hilfreich.

 

Nachdem die ersten Töne auf dem Instrument gelernt sind kann man schon beginnen Tonhöhenunterschiede zu erkennen. Ein einfaches Erkennen ob ein Ton höher oder tiefer klingt als der zuvor gespielte, reicht schon aus dem Schüler Erfolgserlebnisse zu schaffen und somit die Motivation zu steigern. Die Abstände werden dabei immer kleiner und wenn das auf Anhieb klappt und der Schüler damit keinerlei Probleme mehr hat kann man dazu übergehen die ersten Intervalle zu erkennen.

Das ganze klingt jetzt sehr Banal und einfach und tatsächlich ist es oft auch recht leicht für den Schüler zu erkennen ob ein Ton höher oder tiefer klingt, es gibt aber auch immer wieder Ausnahmefälle in denen das nicht auf Anhieb gelingt und gerade diese Kinder sind es die später nur als Mitläufer im Orchester mitspielen und nicht wirklich zu den Leistungsträgern gehören.

Die Ursachen dafür sind sicherlich im Familienumfeld zu finden. Kinder aus Familien die viel Umgang mit Musik haben tun sich meist leichter als jene Schüler deren Umfeld nicht so stark durch Musik geprägt ist. Aber auch hier gibt es Ausnahmen die diese Regel bestätigen.

Wie auch immer das musikalische Umfeld eines Kindes geprägt ist, wichtig ist erst einmal das Verständnis für den Unterschied zwischen hohen und tiefen Tönen.

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