Blechblasmusik boomt
Zurück zur handgemachten Musik

Blechblasinstrumente sind wieder angesagtDie Blechblasmusik erlebt gerade einen Boom. Formationen wie "LaBrassBanda" spielen dreimal hintereinander im ausverkauften Zirkus Krone Bau, an den Schulen werden mehr und mehr Bläserklassen ins Leben gerufen. Schülerbands und Tanzkapellen setzen vermehrt auf den Einsatz echter Bläser und auch das Herbstkonzert des Blasorchester Salinia war erstmals vorzeitig ausverkauft. Kurzum es ist wieder "In" ein Blasinstrument zu spielen.

Die Wucht von Blech titelte die NZZ Online kürzlich und bezog sich dabei auf den Boom im Bereich der poppigen Blasmusik. Stefan Dettle von LaBrassBanda kann sich das auch nicht richtig erklären. "Die Leute haben wohl einfach wieder Lust auf Musik mit Dreck drin".

Vielleicht sind es auch die frischen Ideen die aktuelle Bands wie die schon seit 1997 brassende "Youngblood Brass Band" oder eben "LaBrassBanda" in ihre Musik einfliessen lassen. Vielleicht ist es aber auch einfach nur Zeit für ein bisschen mehr Musik mit richtigen Instrumenten, die aktuellen Brassbands wie "Hot 8 Brass Band" oder "Samenakoa" sind sicherlich erst der Anfang, denn das eine Trompete zu mehr taugt als zu traditioneller Blasmusik und Jazzimprovisation haben nicht erst die "Mad Caddies" bewiesen. Das schöne dabei ist das die Genregrenzen immer weiter eingerissen werden und das unsägliche Schubladendenken in der Musik immer mehr in den Hintergrund tritt weil anscheinend niemand mehr richtig Lust hat seinem Stil einen Namen zu geben. Nennen wir es doch einfach mal Musik.

Wir sehen diesem Trend mit Freude entgegen und hoffen natürlich auch eine schwungvolle Belebung des Blechblasinstrumentes.


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